Irgendwann musste meine Plagiatssoftware ja auch so einen Treffer landen: Eine Taufpredigt aus dem Jahr 2004 landete leicht verändert in einer Arbeitshilfe zur “Woche der Diakonie” des Diakonischen Werks der Hannoverischen Landeskirche. Die kann man bis heute dort herunterladen.
Ich bin mir sicher, dass die Herausgeber bis heute nichts davon ahnten. Eine Diakonin hat ihren “eigenen” Entwurf dort eingereicht, der eben zur Großteil über copy und paste entstand.
Langsam wundert mich gar nichts mehr.
Hätte man mich gebeten, meinen Entwurf dort zu veröffentlichen, wäre ich vor Stolz geplatzt – aber so bestohlen bin ich einfach nur sauer!
Mal sehen, wie der dortige Verantwortliche für Offentlichkeitsarbeit damit umgeht.
Predigtklau: Tag 16: Es wird “amtlich”: Wenn ein Diakonisches Werk unwissentlich Plagiate verbreitet
8. Juli 2011 von pastorshome
Ehrlich gesagt, lese ich keine Predigte im Internet. Einst war ich sogar sehr verwundert, dass es für solche Art Texte so was wie Copyright gibt
Sonst würde ich Ihnen empfehlen, ihre Predigte noch einmal zu überarbeiten und als Buch z.B. bei http://www.epubli.de/ oder http://www.lulu.com/ zu veröffentlichen. So bekommen Sie Ihre Copyright und nach Wunsch ISBN-Nummer. Es geht nicht darum, mit dem Publizieren Profit zu schlagen, sondern Copyright zu sichern. Dann haben Sie Ihr Buch noch als PDF-Datei, die Sie auf Ihrer Homepage kostenlos zum Herunterladen anbieten können.